+41 78 825 09 79 r.kyd@bluewin.ch

Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch kann entscheidend sein

Aus den Bewerberinnen und Bewerbern werden diejenigen mit den überzeugendsten und besten Dossiers ausgewählt und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Gespräch dient meist der endgültigen Selektion. Im Fall einer Spontanbewerbung bedeutet die Einladung zu einem Gespräch ein grosses Interesse des Unternehmens.

Vorbereitung

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor!

Informationsbeschaffung

Recherchiere gründlich über Deinen neuen Arbeitgeber. Nutze Internet, Prospekte, Nachrichten etc. und stelle Dir ein Dossier zusammen, damit Du dich gut vorbereiten kannst.

Was muss ich über meinen künftigen Arbeitgeber alles wissen? Name, welche Produkte oder Dienstleistungen werden angeboten, wie ist man organisiert, die Gesellschaftsform, Anzahl Mitarbeiter, Firmenphilosophie, Leitbild, wer ist Besitzer resp. CEO. Was sind die Absatzmärkte, wer sind die Kunden etc.

Fragen vorbereiten

Bereite (offene) Fragen, welche Du während und gegen Ende des Gesprächs stellen willst vor. Nicht vergessen darfst Du nachfolgende Fragen (Lohn, Einsatzbeginn, weiteres Vorgehen, ggf. Vorsorge).

Das Thema Lohn ist ein „must“ Thema: Bereiten sie sich gut daruf vor – hier noch einen Link zum Lohnrechner!

Argumente, die für Dich sprechen sammeln

Sammle viele Argumente welche für Dich sprechen und den Arbeitgeber von Deinen Fähigkeiten und Qualifikationen überzeugen!

Vorbereitung auf mögliche Fragen

Bereiten sie sich intensiv auf mögliche Fragen vor! Mit guter Vorbereitung können sie gewisse Fragen trotz Nervosität lockerer meistern.

Hier ein paar der häufigsten Fragen die gestellt werden:

Persönliches
  • Erzählen Sie etwas über sich.
  • Warum sollten wir Sie einstellen?
  • Was können Sie für uns tun, was andere nicht können?
  • Warum möchten Sie diesen Job?
  • Warum haben Sie noch keine neue Stelle gefunden?
  • Warum wollen Sie Ihren bisherigen Job aufgeben?
  • Was haben Sie an Ihrem vergangenen Job überhaupt nicht gemocht?
  • Nennen Sie mir Ihre grössten Stärken und Schwächen.
  • Nennen Sie fünf Begriffe, die Ihren Charakter beschreiben.
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was ist Ihr größter Erfolg, den Sie außerhalb Ihres Berufs erreicht haben?
  • Was war Ihr größter Misserfolg – und was haben Sie daraus gelernt?

 

Unternehmen/ Arbeitsweise
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Wie sieht das ideale Unternehmen für Sie aus?
  • Was erwarten Sie von Ihrem Vorgesetzten?
  • Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem neuen Job?Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Für was waren Sie in Ihrem alten Job verantwortlich?
  • Arbeiten Sie lieber im Team oder alleine?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Sie haben etwas falsch gemacht. Wie kommen Sie damit zu Recht?
  • Was bedauern Sie am meisten? Warum?
  • Was sind Ihre Lohnvorstellungen?
  • Haben Sie noch Fragen an mich?

 

Vorstellungsgespräch üben

Bereiten sie sich mental auf das Vorstellungsgespräch vor. Gehen sie das Gespräch von Anfang bis Ende durch und üben sie mit mir alle Phasen des Gesprächs.

Anreise planen

Organisieren sie via Routenplaner die Anreise. Planen sie genug Zeit ein!

Kleidung/Aussehen

Wählen sie das passende Outfit bereits ein paar Tage vorher aus. Besuchen sie bei Bedarf den Coiffeur und pflegen sie ihre äussere Erscheinung.

Nicht vergessen! Eine Minute vor dem Gesprächstermin hast Du nur noch positive Gedanken.

Der erste Eindruck zählt.
Denken Sie daran: Fünf Minuten vor der Zeit, ist die wahre Pünktlichkeit.
Wählen Sie Ihre Kleidung so, dass sie dem Unternehmen und der angestrebten Position entspricht.
Treten Sie bestimmt auf; begrüssen Sie Ihr Gegenüber mit Namen, einem festen Händedruck und einem freundlichen Lächeln.
Versuchen Sie, von Beginn an präsent zu sein.

Seien Sie ein guter Gesprächspartner.
Hören Sie gut und aufmerksam zu. Zeigen Sie Interesse an den Informationen über die Firma.
Unterbrechen Sie Ihre Gesprächspartner nicht.
Stellen Sie Fragen. Damit zeigen Sie Ihr Interesse.
Betrachten Sie das Vorstellungsgespräch als eine Gelegenheit, mit einer interessanten Person ein interessantes Gespräch zu führen.
Verhalten Sie sich weder demütig noch überheblich, weder zu steif noch zu vertraulich, sondern so, wie Sie mit einem Geschäftspartner reden würden. Sie sind nicht Bittsteller, sondern jemand, der etwas anzubieten hat.
Auch das Thema Lohn sollten Sie als Geschäftspartner ansprechen dürfen. Bereiten Sie sich darauf entsprechend vor, indem Sie sich zum Beispiel fachkundige Leute fragen. Stecken Sie einen Rahmen ab für mögliche Verhandlungen. Möglich ist auch, dass der Lohn zusammen mit anderen Zusammenarbeitsfragen erst in einem Folgegespräch geklärt wird.

Verkaufen Sie sich.
Begnügen Sie sich nicht damit, Fragen zu beantworten; nutzen Sie die Chance, sich zu verkaufen.

Glücklich am Arbeitsplatz und glücklich im Leben

Glücklich am Arbeitsplatz Wie oft stehen sie am Morgen mit dem Gedanken auf „Ich habe heute keine Lust auf die Arbeit“? Vielleicht lautet Ihre Antwort „zu oft“. Ihre Arbeitstage gleichen einer Achterbahnfahrt: Es geht acht Stunden lang auf und ab, sodass sie nach...

mehr lesen

Boreout – wenn Langeweile krank macht

Was ist ein Boreout? Als Boreout-Syndrom bezeichnet man ein Zustand ausgesprochener Unterforderung im oder nach dem Arbeitsleben. Boreout wird als paralleles Gegenstück des Burnout-Syndroms charakterisiert, das selbst in einem Burnout münden kann. Gründe für ein...

mehr lesen

Digitalisierung der Jobkiller?

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet immer weiter und schneller voran. Bei vielen von uns hat sich seit Ende der 90er Jahre so einiges geändert. Hand aufs Herz; haben Sie damals wirklich erahnt, dass sich die Kommunikation derart schnell und grundlegend...

mehr lesen

berufliche Neuorientierung

Eine berufliche Neuorientierung ist nicht immer eine einfache Sache Oft kommt eine berufliche Neuorientierung relativ spät. Sei es, weil man selbst völlig erschöpft ist, oder weil der Arbeitgeber sich dazu entschlossen hat, die Stelle anderweitig zu besetzen oder gar...

mehr lesen

Die Körpersprache im Verkaufsgespräch

Der erste Eindruck zählt Worauf achten wir bei anderen in den ersten Sekunden? Was wird als symphatisch, was als unsymphatisch oder gar unangenehm empfunden? Wenn wir eine frende Person zum ersten Mal sehen, sind im Gehirn 100 Milliarden Nervenzellen aktiv. Der...

mehr lesen

Wesshalb Verkaufstrainings so wichtig sind

Es gibt die These: „Verkaufen kann doch jeder“. Der Kunde sieht dies aber völlig anders (siehe Blogbeitrag). Es spielt sicherlich eine Rolle, dass sich das Verkaufen in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Speziell zu erwähnen sind die neuen Verkaufskanäle...

mehr lesen

Der Dresscode im Geschäftsleben

Was soll ich bloss anziehen? Wer kennt das nicht - ich habe einen wichtigen Termin und weiss nicht genau, wie ich mich kleiden soll. Doch eigentlich ist es ganz einfach - der Dresscode ist nichts anderes, als sich kleidungstechnisch anzupassen. Nur an wen und an was...

mehr lesen

Was ist ein guter Lehrling?

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Trotzdem versuche ich hier aufzuzeigen, dass nicht nur gute Noten einen guten Lehrling ausmachen. Gemäss einer Studie aus dem Kanton Bern zeigt sich, dass 99% der Betriebe die Selbst- und Sozialkompetenzen als wichtiges...

mehr lesen

Die zehn goldenen Regeln im Verkauf

Man könnte annehmen, dass die zehn goldenen Regeln im Verkauf jedem Verkäufer bekannt sind und dass er diese auch immer anwendet. Doch leider erleben wir als Kunden oft etwas ganz anderes, was uns sehr oft von einem Kauf abhält. Aus diesem Grund will ich hier diese...

mehr lesen

Notfallplan bei Klein- und Kleinstunternehmen

Viele Klein- und Kleinstunternehmen haben keinen Notfallplan. Doch was ist zu tun, wenn z.B. der Chef oder Inhaber unerwartet ausfällt? In diesem Blogartikel möchte ich auf dieses heikle Thema sensibilisieren. Wenn die Chefin oder der Chef unerwartet ausfallen, ist...

mehr lesen
%d Bloggern gefällt das: