Es ist die traurige Wahrheit. In der Schweiz wird jeder 4 Lehrvertrag von den Jugendlichen aufgelöst. Die Ergebnisse dieser Studie lassen aufhorchen.

Bemerkenswert ist sicher auch die Tatsache, dass weder Schulen, Berufsschulen, Berufsverbände etc. Handlungsbedarf sehen. Erst wenn das Geschirr zerschlagen ist kommt der Ruf nach Hilfe und Unterstützung. Dann sollen es teure Mentoring-Programme welche von der öffentlichen Hand finanziert sind wieder richten.

Ich vertrete die Meinung, dass es wichtig und notwendig ist, die Berufseinsteiger auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Eine gute Vorbereitung hilft nicht nur den Jugendlichen, sondern auch die Betriebe können davon profitieren. Leider bieten nur wenig Lehrbetriebe den Berufseinsteigern aktiv Hilfe an und so stehen viele Jugendliche mit ihren Problemen alleine da.

Der Schritt in die Berufswelt ist sehr gross und es sollte doch möglich sein den Jugendlichen eine helfende Hand auszustrecken. Wichtig wäre, die jungen Berufseinsteiger sorgfältig an die Berufswelt heran zu führen und sie bei Bedarf während den ersten Schritten zu begleiten.

Glücklicherweise gibt es Organisationen wie z.B. das „ask“ im Kanton Aargau welche die jugendlichen bei Problemen aktiv unterstützen kann.

Mit dem Seminar „fit 4 business“ versuche ich einen aktiven Beitrag zu leisten, dass der Einstieg in die Berufswelt für unsere jungen zum Erfolgserlebnis wird.